Die Geburt einer Marke erleben…

Einmal ganz von Anfang an dabei sein zu können, bei der Geburt einer neuen Marke, das ist für einen Markenberater naturgemäß das Größte! Und wenn dann sorgfältige Vorbereitung, sensible und kundige Unterstützung sowie ein sorgsamer Rundumblick irgendwann beginnen, sich zu einem klar umrissenen Bild zu formen und erste Früchte zu tragen, dann ist der Markenberater im Glück.

Doch was gehört eigentlich dazu? Zunächst mal eine kleine Portion Glück in Form einer geeigneten Basis und günstiger Rahmenbedingungen. Und ein Blick für eben diese. Denn ohne diesen Blick verpasst man eventuell Chancen, die einen wirklich weiter gebracht hätten.

Und dann folgt der Schweiß. In der Regel jedoch der glückliche. Erstmal bei der Entwicklung wirklich substanzieller Produkte/Dienstleistungen. Ein schlechtes Produkt ist nach meiner Überzeugung die denkbar schlechteste Basis für eine Marke, die zu wahrem Leben erweckt werden kann. Ein gutes Produkt hingegen trägt wenigstens das Potenzial in sich. Stimmt erst einmal das Produkt, werden die nächsten Schritte viel, viel leichter von der Hand gehen. Und das ist ein ganz guter Indikator – wenn auch kein verlässlicher.

Was folgt ist die ganze, feine weitere Klaviatur des Marketings. Eine saubere Positionierung muss her, die geeignet ist, zu differenzieren und die geeignet ist, auch schlüssig kommuniziert zu werden. Und relevant ist. Die Distribution will intelligent durchdacht sein. Die Märkte, auf denen Bedarf herrscht (oder erzeugt werden kann), müssen erkannt und im Detail betrachtet werden. Strukturiert. Zielgruppen identifiziert. Natürlich auch die Wettbewerber mit ihren Strategien und Potenzialen – Gefahren und Chancen.

Dann wird ein Name benötigt. Der weltbeste Name! Den es gilt, zum weltbesten Logo zu formen. Mit dem weltbesten Claim (wenn es denn Sinn ergibt).

Und während sich diese Bausteine alle fröhlich in Reih und Glied sortieren, an manifesten Dingen spürbar, erfahrbar, sichtbar (vielleicht hörbar, schmeckbar, riechbar?) wird, dann freut sich wieder das Beraterherz. Die erste Visitenkarte in der Hand zu halten, das Material zu spüren. Wobei die „Visitenkarte“ stellvertretend ist für Website, Design-Guideline, Muster, Textproben, wasweißich… Ich glaube, es ist klar, worum es mir geht. Auch ohne den Anspruch auf eine vollständige Liste der Einzelschritte, oder?

Dieser ganze lange Weg (wobei lang durchaus relativ sein kann) ist das, was in einer Tiefe befriedigend wirkt, die in Projekten, bei denen nur an Einzelschritten geschraubt wird, aber nicht das große Ganze auf dem Tapet liegt, wohl kaum zu erzielen ist.

Und wenn man sich dann auch noch darauf besinnen kann, dass man nicht nur der Berater, sondern auch der Kunde selbst ist, dann… Ja, was passiert eigentlich dann?

Smile with me…

Einer Marke zu voller Blüte zu verhelfen - das ist ein Quell tiefster Zufriedenheit.

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