Vom Mount Everest in den Marianengraben – und wieder rauf…

Manche Tage haben es wirklich in sich. Da fängst Du nichts ahnend ganz von oben an, voller Elan, mit Lust und Laune, um den Gipfel des Mount Everest zu stürmen. Und dann plötzlich kommt er, der Gipfel. Und entpuppt sich als der krude Gipfel der Unverschämtheit… Da kommt doch einfach jemand um die Ecke und reißt Dich mit seiner Unverfrorenheit in den tiefen Keller des Marianengrabens. Lässt Dich den Druck da unten spüren. Dich völlig im ewigen Dunkel dort stehen. Und haut Dir noch mit Anlauf vor die Brust, auf dass Du nach Luft ringen willst. Nur, dass da keine ist, wo Du gerade bist.

Und dann kommt die Mittagspause. Und Du triffst einen Menschen, der Dich wieder hoch zieht. Mit seiner völlig uneitlen Art. Und mit mal eben so rausgehauenen Einsichten mit Tiefgang, dass Du Auftrieb bekommst, der bis in große Höhe reicht. Jemand, der auf Augenhöhe mit Dir mit geht, Dir einfach gut tut.

Und dann gehst Du wieder an Deinen Weideplatz der letzten Jahre und merkst, das Gras dort ist mächtig trocken geworden. Und an Dir zerren Kräfte, die Dich ganz nach unten mitnehmen wollen. Tief. Tief.

Und am Ende triffst Du doch wieder einen, der es richtig meint. Der für den Aufstieg ist. Mit Dir zusammen. Und Dich dabei stützt. Weil er von Dir gestützt werden will.

Dann sagst Du Dir: Hui, eine Achterbahn ist Kindergeburtstag dagegen…

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