Reload Zeit-Management

In letzter Zeit ist mir klar geworden, dass mein bisheriges Zeit-Management wohl beginnt, nicht mehr zu meinen Interessen zu passen. Nun ja, zumindest in Teilen…

Morgens wollen zuerst die Kinder versorgt und sicher in den Kindergarten gebracht werden. Dann folgt das Tagesgeschäft der Agentur. Nebenbei Pitch-Präsentationen, momentan en gros. Dann noch die eigenen Projekte auf die Reihe bekommen. Akquise? Pfff! Ach ja, die Dozententätigkeit. Unterricht vorbereiten, möglichst gut, damit der Unterricht auch fruchtet, weil er beiden Seiten Spaß bereitet (na ja, hoffentlich…). Zum Glück sind es nur wenige Stunden im Monat.

Und dann kommt noch der Wunsch, mehr Standbeine zu bauen. Nicht von einem oder zweien abhängig sein. Für Abwechslung sorgen. Und natürlich für Sicherheit. Für die Familie, siehe oben. Ansätze gibt es ja. Aber die Zeit fehlt permanent.

Und dann wollen die Social Media Kanäle beobachtet, ausprobiert und gepflegt werden. Maschis Testblog, bitte in Zukunft ein bisschen regelmäßiger. Und vielleicht auch mit einem Thema statt Kraut und Rüben an Gedankensalat.

Facebook? Ist für mich in erster Linie eine Plattform, um Kontakt zu halten. Zu Freunden und Verwandten, insbesondere zu denen, die weit weg sind und die ich nicht oft genug sehe. Dafür finde ich Facebook ganz wunderbar. Aber deswegen komme ich nicht auf die Idee, mich nun auf Teufel komm raus mit allen und jedem zu “befreunden”. Meine beruflichen Kontakte haben da eigentlich nichts zu suchen.

Google+? Zu Beginn gefiel mir ziemlich gut, was ich sah. Besonders die Möglichkeit, dort auch deutlich längere und “buntere” Beiträge zu posten/zu finden. Und das “Einkreisen” erschien mir von Anfang an sinnvoller gelöst als auf anderen Plattformen. Doch trotz nur wirklich, wirklich weniger von mir Eingekreister merke ich immer wieder, dass Google+ mein Zeit-Management regelmäßig sprengt. Und das ist wirklich schade, denn mit unruhigem Überfliegen werde ich einfach vielen Beiträgen, die mich wirklich interessieren, nicht gerecht. Zur sogenannten Gauck-Debatte hätte ich z.B. gern und wirklich aufmerksam alles Mögliche an zum Teil wirklich tief schürfenden Beiträgen gelesen. Den von @Breitenbach mühsam erarbeiteten Podcast habe ich gar nicht erst versucht, mir anzuschauen. Denn mir fehlt einfach die Zeit. Schade! Und das Video zum Thema “Was ist Social Media” in zwei Teilen habe ich nur zu einem Teil schauen können, weil ich ansonsten mit dem Baden, Füttern und Zubettbringen der Kinder zugebracht habe. Bevor ich noch ein paar Mails abarbeite und über die Pitch-Präsentation am Donnerstag nachdenke. Mist!

Twitter? Ja, das ist genau meine Plattform. 140 Zeichen – damit kann ich auch tagsüber immer wieder umgehen, indem ich meine Timeline nach Interessantem durchpflüge.

Und das Youtube-Format “Auf ein Wort vor dem Regal” von @Mirko Kaminski ist aus meiner Sicht ein ebenso gutes Beispiel für verdichtete Botschaften. Die paar Minuten schaue ich mir aufmerksam an.

In der nächsten Zeit nehme ich mir also vor, mir nicht so wahnsinnig viel vorzunehmen. Und vielleicht ein bisschen an den Stellschrauben meines Time-Managements zu drehen, um mich mehr auf die Dinge zu konzentrieren, die mich wirklich interessieren. Social Media gehört sicher dazu. In Maßen. Und Diversifikation in Sachen Standbeine auch. Aber in erster Linie mal meine Frau und meine Kinder. Der Rest ist zum Glück nicht ganz so wichtig…

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