Üble Nachrede

Sicher, wenn man sich geschäftlich voneinander trennt, dann geht das manchmal nicht mehr im Guten. Das kommt sehr darauf an, was vorher gelaufen ist und was überhaupt Anlass für die Trennung war. Jede Seite hat ihre subjektive Betrachtungsweise, oft fühlen sich beide Seiten im Recht, betrogen, belogen, als Gewinner, als Verlierer…

Doch eines sollte aus meiner Sicht bei einer solchen Trennung Standard und Common Sense sein – wer übel nachtritt, ist ein Kandidat für eine gelbe oder sogar rote Karte!

Lügen über den anderen zu verbreiten, tief zu schlagen, in dessen Post zu wühlen und zu schnüffeln, gemeinsame Kontakte anzurufen oder anzuschreiben, um den anderen in ein schlechtes oder ganz schlechtes oder sauschlechtes Licht zu rücken, das ist übel und hinterfotzig. Und aus meiner Sicht kein legitimes Mittel, selbst wenn es um den Kampf gegen einen nun plötzlichen neuen Konkurrenten geht.

Wenn diese üble Nachrede nicht nur ruchbar, sondern irgendwann beweisbar wird, birgt sie übrigens u.a. die Gefahr der wettbewerbsrechtlichen Abmahnung mit Option auf Schadenersatzforderung. Man sollte also tunlichst darauf achten, dass die widerliche Tour nicht auch noch irgendwo in Stein gemeißelt wird. Denn sonst kann sie ganz schnell zu einem überaus schmerzhaften Bumerang werden.

Abgesehen davon glaube ich an eine höhere Gerechtigkeit. Ob man es nun schlechtes Karma nennt oder die Rache am jüngsten Tag vermutet – wer mit miesen Tricks und ohne jeglichen Stil agiert, wird irgendwann selbst darunter zu leiden haben. Das hoffe ich zumindest, denn alles andere würde mich vom Leben bitter enttäuschen…

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