Eine kleine Quartalsbilanz

Bildschirmfoto 2013-01-31 um 17.16.30Natürlich ist gerade kein Quartal zu Ende gegangen, sondern der erste Monat des Jahres. Aber für mich ist es doch ein Quartal, nämlich das erste Quartal in der neuen, selbst gegründeten Agentur – die ersten drei Monate MaschmannFautzHuff. Und das ist ein guter Anlass, einmal eine erste kleine Bilanz zu ziehen.

In diesen ersten drei Monaten ist naturgemäß viel passiert. Eine Agentur zu gründen, ist schließlich mit sehr vielen Baustellen verbunden: das Gründen nicht nur als Gedankenkonstrukt, sondern auch als Gesellschaft (noch nicht abgeschlossen, mitten in der Arbeit). Das Schaffen einer gemeinsamen Basis mit den Partnern (ist auf allerbestem Wege). Und neben ganz viel Kleinkram natürlich die alles entscheidende Frage nach dem Geschäft, nach den Kunden.

Und da sieht es eigentlich ganz gut aus, wie ich finde. In den ersten drei Monaten haben wir nunmehr sieben Kunden gewonnen, ein achter ist in Aussicht. Diese Kunden haben uns bisher 13 konkrete und bezahlte Projekte beschert, die ersten fünf sind schon bezahlt, sieben sind beauftragt, eins ist abgeschlossen, wird aber über künftiges Gegengeschäft geregelt, weitere vier Projekte sind in Aussicht. Und ein ganz großes strategisches Projekt mit einem wichtigen Kooperationspartner ist ebenfalls abgeschlossen und wurde schon in „Naturalien“ sehr ordentlich vergütet, der zweite Teil dieser Naturalien erscheint am 13.2.13 in Form von Anzeigen.

Nun muss ich so ehrlich sein, zuzugeben, dass wir als Agentur vom bisherigen Umsatz noch nicht wirklich leben können. Aber ein sehr guter Anfang ist gemacht, die noch ausstehenden Projekte könnten uns ordentlich über den Frühling bringen.

In schieren Zahlen würde ich also schon mal ein sehr positives Fazit ziehen. Auch wenn ich keinerlei Vergleich habe. Denn diese Agentur ist die erste, die ich selbst gründe. Wer hier eigene Erfahrungen gemacht hat, ist herzlich eingeladen, mir seine Einschätzung zu geben!

Natürlich gibt es auch Rückschläge in diesem ersten Quartal, das will ich nicht verheimlichen. So ist offenbar im Moment an den lukrativsten Kunden auf unserer Liste kein Herankommen. Was wohl an unsauberem Spiel der alten Konkurrenz liegen mag, vielleicht aber auch einfach an menschlichen Dingen. Ebenso eine bittere Pille ist der Umstand, dass wir viele Referenzen, die wir uns – sowohl unabhängig voneinander als auch seit knapp sechs Jahren gemeinsam – hart erarbeitet haben, explizit nicht zeigen dürfen, ohne Ärger oder auch juristisches Ungemach zu riskieren. Wir starten also zurzeit praktisch von Null mit dem Aufbau von Cases.

Aber was wäre ein Start-Up, wenn alles nur glatt und ohne Reibungswärme ginge? Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die kommenden Quartale. Und habe mich auf Hochs und Tiefs eingestellt, wobei ich sehr hoffe, dass erstere deutlich überwiegen. Ich denke, ich werde weiter an dieser Stelle darüber berichten…

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